Das Geheimnis der beiden Goldlöcher im Goldingertal
Wussten Sie, dass sich im idyllischen Goldingertal gleich zwei sagenumwobene Goldlöcher verbergen? Neben dem geheimnisvollen Goldloch Dägelsberg zählt auch das Goldloch Isaraloch in Hintergoldingen zu diesen besonderen historischen Schätzen.
Im Rahmen der Strategiearbeit mit der Arbeitsgruppe Freizeit & Erholung konnten wir das Isaraloch sorgfältig instand stellen und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Heute lädt es Besucherinnen und Besucher dazu ein, im Rahmen spannender Führungen in die faszinierende Geschichte des Goldabbaus einzutauchen und ein Stück regionale Geschichte hautnah zu erleben.
Goldloch Isaraloch
Das Goldloch in Hintergoldingen wird auch Isaraloch genannt. Mit 60 m Tiefe ist das Isaraloch eine der grösseren Höhlen in der Gegend. Um 1770 sollen hier täglich vier bis sechs Bergarbeiter nach Gold gesucht haben. Das Isaraloch hat zwei Stollen - einer gleich nach dem Eingang links mit einem kleinem See - welche mit einem engen Durchgang verbunden sind. Der Boden ist sehr lehmig und ist nur mit guten Wanderschuhen zu begehen. Gutes Schuhwerk ist auch für den Aufstieg zwingend, da es teilweise recht schmal und steil ist. Wir bieten von Zeit zu Zeit öffentliche Führungen mit Fredy Dietziker von bäumig-kreativ an. Buchungen für Gruppen können jederzeit über die Geschäftsstelle Goldingertal Eschenbach vereinbart werden.
Weg zum Goldloch:
Ab Parkplatz Chamm ist es in ca. 20 bis 30 Minuten erreichbar. Man folgt zuerst dem Weg in Richtung Schindelberg. Ca. 200m nach dem Eisengatter rechts abbiegen und dem Bachverlauf folgen. Beim Häuschen wieder rechts und anschliessend den Bach überqueren. Nun führt der Wanderweg zum Eingang der Höhle. Der Weg ist mit braunen Wegweisern "Goldloch" markiert.
Goldloch Dägelsberg
Im Goldloch Dägelsberg wurde im 18. Jahrhundert gegraben. Obwohl der Dägelsberg zu Goldingen gehört ist der Eigentümer der Kanton Zürich. Es gibt derzeit keine öffentlichen Führung an der näheres über die Geschichte gelernt werden kann. Wer das Goldloch auf eigene Faust erkunden möchte, kann im Restaurant Tierhag den Schlüssel für das Tor, gegen eine Kaution, abholen. In unserer Zeit hat man keine Anzeichen von Gold gefunden, aber spannend ist es auf jeden Fall!
Für die Besichtigung ist zwingend gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe nötig und man sollte nicht unter Platzangst oder Schwindel leiden. Der Stollen führt zuerst ca. 20m hinein. Anschliessend führt eine senkrechte Leiter ca. 12m hinab, wo wieder ein Gang von ebenfalls ca. 12m zu bezwingen ist, bevor man über eine ca. 6m lange Leiter in die Tiefe gelangt.